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Wer auf der suche nach Handschuhen für's biken ist, muss manchmal lange suchen, bis er was passendes gefunden hat. Mir ging es nicht anders,
als ich ein paar leichte (nicht vom Gewicht her) Handschuhe für die warmen Tage suchte. die Anforderungen waren folgende:

- angenehm zu tragen
- keine Klettverschlüsse
- Luftdurchlässig
- robuste Innenfläche und gute Schweißadsorption

Nach einiger Suche fand ich bei meinem Bike-Dealer den XC-Lite von Specialized. Der Handschuh sieht zwar nicht besonders robust aus,
hält aber eine Menge aus, wie sich im laufe der Zeit rausstellen sollte. Also anprobiert. Passte wie angegossen und wurde kurzerhand gekauft. 


Austattung:

- Handinnenfläche aus Clarino
- am Daumen Microfaser zum abwischen
- viel Netzgewebe auf der Oberseite


Tragekomfort:

Die Handschuhe sind leicht aunzuziehen und tragen sich sehr leicht. Schweiß wird sehr gut aufgenommen, ohne das sich das Materiel klamm anfühlt. Die Passform ist sehr gut und der Handschuh verrutscht nicht,
obwohl er weder über Klettverschluss oder Bündchen verfügt. Obwohl keine Polsterung vorhanden ist, hatte ich nie das Gefühl, dass die Griffe drücken.

Fazit:

Für die warme Jahreszeit ein perfekter Handschuh. Angenehm zu tragen, leicht und Schweiss wird zuverlässig aufgeschlabbert. Einziges Manko ist das Netzgewebe. Wer etwas längere Fingernägel hat,
wetzt das Gewebe am Zeigefinger recht schnell durch.

Ich besitze noch ein etwas älteres Modell. Das neueste besteht auf der Oberseite fast nur aus Netzgewebe, ist auch für Handynutzung ausgelegt.



bbb (2)Von den vielen Kettenschmiermitteln probierte ich auch das Ceramic Wet von Finish Line. Dieses Schmiermittel ist für nasse Bedingungen entwickelt.
Da ich auch gerne mal bei nassem Wetter fahre, kam dieses Mittel wie gerufen.

Erst einmal durfte ich aber die Kette saubermachen. Sollte man zwischendurch eh machen. Danach trug ich Ceramic Wet auf. Man sollte sich allerdings
einen Putzlappen auf den Boden legen, da das Schmiermittel recht dünnflüssig ist. Am besten trägt man es einen Tag vorher auf, damit es auch gut in die
Kette einziehen kann.

Jetzt kam die erste Ausfahrt. Nach kurzer Zeit legte sich ein grauer Schleier um die Kette, was aber in diesem Fall normal ist. Obwohl die Kette förmlich
in Schlamm und Wasser gebadet wurde, reichte die Schmierung locker aus. Finish Line hat gehalten, was sie versprochen hatten. Jedenfalls ist Ceramic Wet
sehr wasserresistent und schmiert auch unter widrigsten Bedingungen zuverlässig. Mit jeder neuen Schmierung wird im Laufe der Zeit der graue Schleier immer heller.
Man sollte nach nassen oder schlammigen Touren die Kette anschließend wieder reinigen und Ceramic Wet wieder auftragen.

Bevor man das Schmiermittel aufträgt, sollte die Flasche aber gut geschüttelt werden, damit sich die Ceramic-Partikel wieder verteilen.
Bei trockenem Wetter ist es allerdings nicht besonders gut, so jedenfalls meine Erfahrung. Für nasse Bedingungen kann ich dieses Produkt allerdings wärmstens empfehlen.






B.En Energy GelViel Energy-Gel hat man zur Auswahl. Bei den Geschmacksrichtungen ist von eklig bis lecker alles dabei. Durch einen Bekannten wurde ich auf das Energy-Gel
von Berry.En aufmerksam. Da ich seit sehr langer Zeit eine andere Marke benutzte, dachte ich mir, probier's mal aus.

Kurzerhand bestellte ich gleich einen ganzen Karton. Preislich ist es vergleichbar mit anderen bekannten Marken. Die Gels trudelten passend zur kommenden
Tour ein und wurden auch gleich dazu verdonnert mit zu kommen. 

Nach einer gewissen Zeit musste Energie nachgeschoben werden. Also wie üblich Tüte aufgerissen und runter mit dem Zeug und nachspülen. Hier hatte ich den
ersten Aha-Effekt. War ich es gewohnt, eher zähe Gel runter zu bekommen, ging B.EN fast wie von selbst. Und es schmeckte auch noch gut. Was dann kam,
war für mich nicht so gut. Aus alter Gewohnheit bin ich natürlich gleich weitergefahren. Nur leider fehlte immer noch Energie. Vorher war ich es gewohnt,
daß die Kohlenhydrate recht schnell aufgenommen wurden. Das war diesmal nicht der Fall. Auch ein 2tes und 3tes Tütchen brauchten keine Besserung.
Etwas enttäuscht brach ich die Tour vorzeitig ab und dachte mir, was für ein Schrottzeug.

Naja, ist kein Schrottzeug, hab ich auf den folgenden Touren gemerkt. Mein Fehler beim ersten mal, war, das ich auf eine fast sofortige Wirkung setzte.
So war ich es gewohnt. B.EN wirkt da aber etwas anders. Wenn man sich darauf einstellt, klappt das wunderbar.

Wirkungsweise:

B.EN Energy Gel wirkt nicht schon im Magen, wie die meisten Gels, sondern entfaltet seine Portential erst, wenn's im Darm angekommen ist.
Warum ist das so gemacht worden. Im Grunde ist daß ganz einfach. Im Darm werden die meisten Nährstoffe, Kohlenhydrtae und was sonst sonst
noch so im Futter drin ist verarbeitet, während der Magen das ganze nur vorbereitet. Der Nachteil dabei ist nur, daß es etwas länger dauert,
bis die Energie zur Verfügung steht. Wenn man sich allerdings angewöhnt, ca. 30 min vor Tourbegin schon mal ein Tütchen zu futtern,
klappt das wunderbar. Anfangs ist es etwas ungewohnt und der Körper muss sich eventuell daran gewöhnen. Bei mir hat's etwa 2 Wochen gedauert.

Was innerhalb der letzten 6 Monate auffiel, ist, das ich nicht mehr soviel Energiegels auf einer Tour verbrauche. Und etwas anderes ist mir noch positiv aufgefallen.
Bei einigen Energiegels hatte ich etwas Probleme mit den Fruchtsäuren. Die habe ich nicht mehr.

Durch die kurz- und langkettigen Kohlenhydrate bekommt man zum einen schnell Energie zugeführt, zum anderen auch über einen längeren Zeitraum. Bei intensiver oder sehr langer sportlicher Betätigung
werden eine Tüte (nein, nicht die zum rauchen) empfohlen, die mit ca. 200ml Flüssigkeit runtergespült werden sollten.

Woraus besteht es?

Um's einfach zu machen hier die Inhaltsstoffe:

  • Wasser
  • Maltodextrin, Isomaltulose, Fruktose
  • Zitronensaftkonzentrat, Heidelbeersaftkonzentrat, grüner Kaffee-Extrakt, Acerolasaftkonzentrat, Grüntee-Extrakt, Guaranaextrakt, Mateextrakt, Schizandraextrakt, Ginsengextrakt
  • Natriumcitrat, Cholincitrat
  • Natriumchlorid
  • Vitamin C
  • natürliches Aroma
  • Geliermittel (Guarkernmehl, Xanthan)
  • Niacin
  • Pantothensäure
  • Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B1, Vitamin B12.

Es sind keine künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten.

Fazit

Nach kurzer Umgewohnung bin ich von B.EN begeistert. Preislich liegt es im Bereich anderer namhafter Produkte, man benötigt aber auf Dauer weniger. Es schmeckt sehr fruchtig ohne irgendeinen
Beigeschmack und ist recht dünnflüssig.


magniconEs gibt viele Action-Cams und der Platzhirsch heißt GoPro. Von GoPro nutze ich die Hero 2 schon seit längerer Zeit. Nun hat ein bekannter
Discounter mit A auch eine preisgünstige Action-Cam im Angebot. Also dachte ich mir, kauf die mal und probier sie aus.
So kann ich jetzt einen Maginon Action Cam AC-800W mein eigen nennen.

Um nicht ganz wie Hein Doof da zu stehen, habe ich mich ein wenig vorher über die Cam informiert. Aber jetzt erst mal zur Cam.

Inhalt:

Da hätten wir erstmal das wichtigste, die Kamera. Macht ja ohne wenig Sinn. Weiterhin ist folgendes dabei:

- Unterwassergehäuse
- Kamera-Rahmen
- ein Fahrradhalter
- 1 Winkelstück mit Verschraubung
- 1 Grundhalter mit Verschraubung
- 2 Bodenplatten (1 gerade & 1 gebogene)
- 4 Klebepads (2 für die gerade, bzw. gebogene Bodenplatte)
- 1 Netzteil
- 1 USB Kabel
- 1 Speicherkarte 8GB (MicroSD mit Adapter)
- 1 Haltegurt
- 1 Fernbedienung
- 1 Lithium-Ionen Akku
- gedrucktes Handbuch und Garantie-/Lizensgedöns


Die Technik:

Mit dem Unterwassergehäuse soll die Kamera bis 30 m wasserdicht sein. Testen werd' ich das wohl nicht, bin kein Taucher.

Die Videoauflösungen sind:

  • 1080p/60 fps
  • 1080p/30 fps
  • 720p/120 fps
  • 720p/60 fps

Fotos können in 3, 5, 8 und 12 Megapixeln aufgenommen werden. 

Zum Speichern wird eine microSD-/SDHC-Karte benötigt. Die darf bis 32 GB groß sein. Auf der Rückseite der Kamera ist ein 2,0" 

Display. So kann man die Kamera leicht ausrichten, bzw. seine Aufnahmen vorab anschauen.

An der Kamera sind 3 Knöpfe. Einer zum Ein-/Ausschalten, zum Starten und stoppen der Aufnahmen und einer, um die Kamera mit dem Smartphone per WiFi zu koppeln. Zusätzlich gibt es eine Fernbedienung.
So muss man nicht erst die Knöpfe zum Straten einer Aufnahme ertasten, falls die Kamera ungünstig sitzt. Die Kamera lässt sich um Umkreis von 12m mit der Fernbedienung auslösen.
Will man die Kamera per Fernbedienung ausschalten, genügt es, diese auszuschalten. Wird die Kamera direkt ausgeschaltet, so schaltet sich die Fernbedienung auch ab. Die Linse besteht aus 6fachem Glas
und der Weitwinkel liegt bei 150°. Dies ist aber nur geschätzt, da darüber keine Angaben gemacht werden.

inhalt

Die Qualität:

Die Kamera fühlt sich gut an und macht einen stabilen Eindruck. Auch das Unterwassergehäuse wirkt sehr stabil. Die Gummiabdeckung für den Speicherkartenslot
und den USB-/HDMI-Anschluss könnte etwas stabiler sein. Da dieser aber vom Kamerarahmen, bzw. Unterwassergehäuse verdeckt wird, 
ist es kein gravierender Mangel. Die Klappe für den Akku lässt sich leicht öffnen und der Akku fällt leicht heraus. Somit wäre ein Akkuwechsel auch mit
Handschuhen möglich.

Um den Akku wechseln zu können muss man aber erstmal das Unterwassergehäuse öffnen. Dies ist leider etwas fummelig, da ein Sicherungsknopf runter
gedrückt werden muss. Wird der normale Kamerarahmen benutzt, muss man die Kamera vom Halter lösen und den Rahmen entfernen. Im Unterwassergehäuse
sitzt die Kamera recht 'stramm'. Somit kann die Kamera zwar bei ruppigen Bewegungen nicht klappern, die Entnahme ist aber etwas fummelig.

Handhabung:

Wer die Kamera zum ersten Mal sieht, wird sich denken, die hab ich doch schon mal gesehen. Könnte auch sein. Die Cam ist im Grunde baugleich mit der
Rollei Actioncam 410. Allerdings ist die Maginon 'ne Ecke günstiger. Was sehr für mich von Vorteil ist, ist der Umstand, daß ich alle GoPro-Halter weiter benutzen kann.
Somit muss ich nicht wieder Geld ausgeben, weil diverse Halter nicht vorhanden sind.
Natürlich musste ich ja auch die Fernbedienung ausprobieren. Nach dem koppeln, was recht schnell geht, kann man wählen, ob man ein Foto macht oder eine
Videoaufnahme startet. Man drückt einfach den entsprechenden Knopf. Natürlich habe ich auch ausprobiert, ob man während einer Videoaufnahme auch Fotos machen kann. Tja, ist schade, geht aber nicht.

Die Qualität der Fotos ist ähnlich denen der GoPro Hero 2. Diesen Modus nutze ich allerdings sehr selten, daher gehe ich nicht weiter darauf ein. Die Videoaufnahmen brauchen sich nicht hinter denen meiner GoPro
oder den aktuelleren Modellen zu verstecken. Die Aufnahme wirkt etwas dunkler, die Farben aber im Gegensatz zur GoPro natürlicher. Ich muss zugeben, daß ich sehr positiv überrascht war. Wenn man bedenkt,
daß eine aktuelle GoPro über 300,- Euro kostet und die Magnicon 'nur' 99,99 Euro, muss ich leider sagen, daß GoPro dafür schlechte Qualität abliefert. Ich habe auch meine bevorzugten Marken, GoPro gehörte dazu. 

Aber obwohl der CMOS-Chip der Maginon qualitativ nicht so hochwertig wie bei der Rollei 410 ist, schneidet sie dafür dennoch sehr gut ab. 

Im Menu der Kamera kann vieles eingestellt werden, wie z.B. Auflösungen, Weißabgleich. Ebenso lässt sich einstellen, ob die Kamera über Kopf aufnehmen soll. Interessant könnte die Videoschleife sein.
Je nach Einstellung (Aus, 1, 3 oder 5 Minuten) nimmt die auf. Bei 'Aus' werden Aufnahmen bis maximal 4 GB Größe aufgenommen. Dann wird eine neue Datei angelegt. Stellt man auf 1, 3 oder 5 min ein,
werden in den entsprechenden Zeitabständen neue Dateien angelegt. Ist die Speicherkarte voll, wird die erste Aufnahme überschrieben.

Auf die Funktionen via Smartphone gehe ich nicht ein, da ich ein ziemlicher Vollpfosten bin, wenn's um Handys geht. Auf jedenfall kann man die Einstellungen am der Kamera auch per Handy übernehmen.
Dafür gibt's 'ne App für Android und iOS.

Fazit:

Wer sich eine Action-Cam leisten will und nicht so viel ausgeben möchte, sollte bei der Maginon AC-800W zugreifen, so lange sie noch zu bekommen ist. Alternativ bliebe noch die Rollei 410,
die aber gute 50,- Euro teurer ist (ausgehend von der Herstellerempfehlung). Die Maginon ist defenitiv ihr Geld wert und ich kann diese ohne Bedenken weiter empfehlen.

kamera

 

monitor










Bin jetzt auch Besitzer einer MT5, nachdem sich meine Saint zur Hälfte verabschiedet hat. Bestellt habe ich die Bremse ohne Adapter und Scheiben, da ich die 'alten' weiter verwende. Den Preis von 145,- € finde ich ganz OK.
mt5hebel FotoSketcher

Erster Eindruck

Der erste Eindruck zählt ja am meisten. Also mal angeschaut. Die Bremshebel wirken auf den ersten Blick nicht besonders stabil,
so mit dem ganzen 'Plastikgedöns'. Ja ich geb's zu, ich bin kein Fan von Carbonteilen. Der eigentlich Bremshebel, also der,
an dem man zieht, ist aus Alu.

Die Bremssättel machen da schon einen besseren Eindruck. Ein Blick reicht, um zu sehen, daß die Bremse für die härtere
Gangart gedacht sind.

Was ist alles dabei?

Man hat je nach Hersteller unterschiedlich viel im Lieferumfang. Bei der Magura ist folgendes vorhanden:
- die Bremse, befüllt
- mehrsprachige Montageanleitung
- 2 Transportsicherungen
- ein Torx 25 Schlüssel
- 2 Oliven
- 2 Stützhülsen
- 2 Befestigungsschrauben für den Sattel mit Unterlegscheiben
- 1 weißes Plastikdingens (weiß nicht, wozu das gebraucht wird)




Die Montagemt5sattel FotoSketcher

Nun musste die Bremse noch ans Bike. Dies ging schneller als gedacht. Der Vorteil ist, daß die Schrauben für Bremssattel,
Bremshebelklemmung und Entlüftungsschrauben alle T25 sind. So muss nicht ständig das Werkzeug gewechselt werden.
Die Bremshebelklemme 
sollte man auch nur mit 'nem Drehmomentschlüssel anziehen. Etwas zu fest von Hand, und das
Gewinde ist im Eimer. Dann wird ein neuer Bremshebel fällig.

Die Leitung musste ich auch noch kürzen. Vorher mal auf der Magura Site kurz ins Video geschaut, um zu sehen,
ob ich auf was besonderes achten muss und dann ran ans kürzen. Das einzige nervige ist, die Stützhülse rein zu drücken,
nachdem die Leitung gekürzt ist.
Das geht nicht mal eben so, da ist ein wenig Kraft angesagt. Nach dem wieder anmontieren der Leitung kurzer Dichtigkeitstest.
Boah, wie geil ist das denn, keine Luft in der Leitung. Wenn man ein wenig aufpasst, ist anschließendes entlüften nicht notwendig.

Erster Fahreindruck

Zum einbremsen war es schon zu dunkel und wurde auf den nächsten Tag verschoben. Aber mal ein wenig antesten wollte ich schon.
Also ein wenig kräftiger anrollen und ein wenig am Hebel ziehen. Boah, hat die Power. Und die ist noch nicht eingebremst.
Ich muss dabei sagen, die Bremsscheiben sind bei mir ein wenig überdimensioniert. Ich fahre die Hayes V9 und V8 Scheiben,
vorne 224mm, hinten 203mm.

Dann ist da noch die Sache mit dem Druckpunkt. Magura ist bekannt dafür, daß der Druckpunkt sehr weich ist.
Da bin ich eigentlich nicht so begeistert von.
Aber der Druckpunkt ist nicht so weich, wie ich dachte. Zwar etwas weicher, als bei der Saint, aber auch sehr angenehm.
Zwar schaffe ich es mit ein wenig mehr Kraft, den Hebel bis an den Lenker zu ziehen, bis dahin dürfte ich bei einem Bremsmanöver
aber schon 5 mal über den Lenker geflogen sein.

Das Einbremsen

Magura empfiehlt 25 Bremsungen aus 25 bis 30 km/h für das einbremsen. Mit jedem Mal spürt man, wie die Bremsleistung steigt. Ist die MT5 erstmal eingebremst, traut man sich fast nicht mehr, den Bremshebel zu benutzen.
Bremskraft ist ohne Ende da.

In Benutzung

Egal was man der Bremse abverlangt, sie macht alles mit. Längere Abfahrten mit schleifender Scheibe, kein größeres Problem. Fein dosieren, auch kein Problem. Man muss sich zwar etwas daran gewöhnen,
daß mehr Bremskraft vorhanden ist, als es sich am Bremshebel anfühlt, aber daran gewöhnt man sich recht schnell. Den, von vielen bemängelten, weichen Druckpunkt finde ich sehr angenehm.
Dadurch lässt sich die Bremse sehr gut dosieren und bei kräftigem Bremsen wird wenig Handkraft gebraucht.

Fazit

Die Magura MT5 ist eine günstige und sehr kräftige Bremse, die schnell montiert und leicht einzustellen ist. Sehr positiv finde ich, daß nur ein Werkzeug gebraucht wird, um den Bremssattel auszurichten,
die Hebelweite eingestellt werden kann oder entlüftet werden muss. Nicht daß umstädliche zurechtlegen von 3-4 verschiedenen Inbusgrößen.


Auch wenn ich schon mehr als genug Rucksäcke für's biken habe, so konnte ich auch dieses Mal nicht widerstehen. Es ist mal wieder etwas aus einem Discounter mit dem L am Anfang.

DSCI0938 ThumbDas ist also das gute Stück. Von Crivit wrd er als Funktionsrucksack bezeichnet, somit also nicht speziell für's biken ausgelegt.

 

Ausstattung:

Der Rucksack hat ein Fassungsvermögen von 25 Litern. Innen befindet sich ein großes Hauptfach. Für die Trinkblase gibt es ein extra Fach,

das vom Hauptfach zugänglich ist. An der Vorderseite befinden sich noch 2 kleinere Fächer, in denen etwas Kleinkram wie Schlüssel oder

Enerigieriegel verstaut werden können. Seitlich befinden sich 2 Fächer, in denen Trinkflaschen untergebracht werden können. Auf der rechten

Seite des Hüftgurts befindet sich nochmals ein Fach, z.B. für's Minitool. Im Boden befindet sich ein Fach, in dem eine Regenhülle verstaut ist.

 

Wer eine Trinkblase verwendet (ca. 2 Liter), der findet im Hauptfach einen Plastikhalter, an dem die Trinblase befestigt werden kann.

Dieser Halter kann auch in der Höhe verstellt werden. Eine Öffnung für den Trinkschlauch nach außen ist auch vorhanden, was nicht unbedingt

üblich in dieser Preisklasse ist. Zusätzlich gibt es noch eine Öffnung, durch das ein Kopfhörerkabel gesteckt werden kann. Wichtig für die

Musikfreaks unter Euch.

 

DSCI0939 Thumb

Was hat er noch zu bieten? Alle Gurte (Schultergurte, Brustgurt, Hüftgurt und Kompressionsgurte) sind verstellbar. Der Brustgurt kann auch in

der Höhe verstellt werden Die Schultergurte kann manauch etwas in der Höhe anpassen. Es ist auch eine Trageschlaufe vorhanden. Zusätzlich

gibt es noch 2 Gummizüge, an denen Wanderstöcke befestigt werden können, für uns aber eher nicht wichtig. An der linken Seite des

Hüftgurts gibt es noch 4 Gurtschlaufen, wofür man die auch immer verwenden möchte.

Das Rückenteil ist aus einem Netzmaterial und wird durch einen Metallrahmen aufgespannt. So ist eine gute Luftzirkulation am Rücken

gewährleistet.

 

Funkton:

Für die normale Tagestour ist der Rucksack vollkommen ausreichend. Er trägt sich sehr bequem. Anfangs fühlen sich die Schultergurte und

der Hüftgurt etwas steif an. Dies gibt sich aber. Das Fach für die Trinkblase ist für 2 Liter Blasen ausgelegt, nimmt aber auch 3 Liter Trinkblasen

auf. Das Gewicht liegt bei ca. 700g.

 

Fazit:

Der Rucksack ist ein Nachbau eines Vaude Rucksack, jedenfalls sind einige Details doch sehr ähnlich. Da wären die Höhenverstellung der Schultergurte, die Regenhülle, das Gestell für

Rückenbelüftung. Der Crivit Rucksack hat dafür nur ein großes Hauptfach und der Rucksack lässt sich nicht an unterschiedlich Rückengrößen anpassen. Der Vaude ist qualitativ

hochwertiger, schlägt aber auch mit satten 95,- € zu Buche. Der Crivit Rucksack ist Ideal für Einsteiger oder Biker mit weniger großem Budget, denn er kostet nur knappe 15,- €.


 

IMAG1534Eins der wichtigen Teile am Bike, die regelmässig geschmiert werden sollten, ist die Kette. Wer schon mal mit trockener Kette gefahren ist, kennt das fiese quietschen
und das kraftraubende Kurbeln. 

Es gibt viele Kettenschmiermittel und auch ich habe schon so einige probiert. Da meine Kette mal wieder durstig war, konnte ich auch gleich was neues ausprobieren.

Diesmal was aus der Schweiz. Und zwar den PETRUS Schmierstoff von VeloPlus. Was erstmal auf dem Ettiket steht, ist so das übliche, was andere auch versprechen.
Nur sind andere Kettenöle 'ne ganze Ecke günstiger. 

Also Flasche auf und mal ein wenig zwischen die Finger. Schmierstoff ist nicht besonders dünnflüssig, aber auch nicht zäh. Was mir auffiel, war der Geruch.
Die meisten sind ziemlich geruchsneutral, andere stinken zum Himmel. Nicht aber Schmierstoff. Riecht angenehm nach Minze. Nach Minze?
Ja, ich war ein wenig überrascht und habe daß gemacht, was man nicht mit Kettenöl machen sollte, ich hab's probiert. Ein wenig auf die Zunge - und - es ist tatsächlich Minze mit drin.
Notfalls könnte man es zur Bekämpfung von Erkältungen benutzen smiley emoticons biggrin.

Nun kam es aber dahin, wo es hin gehört, auf die Kette. Schmierstoff verteilt sich gut und gleichmässig auf der Kette, ohne gleich runter zu tropfen oder Fäden zu ziehen.
Für mich etwas ungewohnt war die grünliche Farbe.

Nach dem schmieren lief die Kette etwas leiser, als bei anderen Kettenölen, was aber auch nur ein subjektiver Eindruck wegen des neuen Produktes sein konnte.
Mit dieser ersten Schmierung bin ich ca. 500 km gefahren, bevor ich das nächste mal nachölen musste. Das habe ich mit keinem anderen Kettenöl hinbekommen.
Allerdings waren auch keine großartigen Schlamm- oder Regenfahrten dabei. 

Bisher kann ich PETRUS Schmierstoff trotz des stolzen Preises nur wärmstens empfehlen.





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gopro1Meine erste HD-Cam war die GoPro Hero HD. Schön kompakt, super Auflösung, wasserdicht. Was will man mehr, wenn man bei jedem Wetter filmen will.
Der Preis war zwar nicht ohne, aber ich war zufrieden. Da ich etwa 3 Jahre später eine neue Kamera brauchte, kaufte ich mir den Nachfolger, die Hero 2.

Kommen wir aber erstmal zur Hero HD. Was wurde an Zubehör mitgeliefert und wie war die Ausstattung.

Der Lieferumfang der Hero HD war überschaubar. Da waren

- die Kamera
- 2 Grundplatten mit gerader Fläche
- 2 Grundplatten mit gewölbter Fläche
- 1 Helmhalter
- 2 Winkelstücke (1x Kurz, 1x lang)
- 1 Akku
- das Gehäuse mit geschlossenem Deckel
- ein offener Deckel für's Gehäuse
- 1 Sicherungsgummi

Das war's auch schon. Für den Anfang reicht dies auch vollkommen aus. Als erstes mussten 2 Grundplatten dran glauben. Einer  mit gewölbter Platte
kam an meinen Fullface-Helm, wo er bis heute bombenfest sitzt. Ein 2ter Halter mit gerader Platte kam direkt an mein Carbonfully.
Damit die Halter auch wirklich fest sitzen, sollte man die Flächen gründlich reinigen. Ich habe dafür 100%igen Alkohol aus der Apotheke verwendet.

Beim Rahmen war ich mir nicht ganz sicher, ob der Halter wirklich lange halten wird. Ich bin eines besseren belehrt worden. Egal
wie ruppig die Trails waren, alles saß bombenfest. Einziges Manko sind die Winkelstücke. Da diese aus Kunststoff sind, ist auch eine gewisse Flexibilität vorhanden.
IMAG1686Für's Filmen hat man 5 verschiedene Modi zur Auswahl. Die einfachste Auflösung war WVGA/60 fps. Habe ich nie ausprobiert, wollte ja in HD filmen.
Dann kommen noch 720p/30 fps und 720p/60fps. 
Da kommen wir schon in den HD-Bereich. Mit der höheren Framerate lassen sich flüssigere Zeitlupensequenzen herstellen. Als nächstes steht noch 960p/30 fps
und 1080p/30fps zur Verfügung. Genutz habe ich eigentlich bisher nur 1080p. 

Von der Bildqualität bin ich begeistert, sofern man diese nicht umwandeln muss. Bei sehr schnellen Bewegungen verwischt das Bild etwas und bei sehr hohen hell/dunkel
Unterschieden braucht die Hero etwas, um sich darauf einzustellen.
Bei sehr viel Sonne wird das Bild etwas überbelichtet. Hier muss man dann per Schnittprogramm nacharbeiten. Es ist aber nicht so schlimm, das man nichts mehr erkennt.
Die Bilder sind immer noch scharf und alles klar erkennbar, nur eben etwas heller.

Was kann man noch mit der Kamera machen. Fotos machen. Habe ich ausprobiert, muss aber sagen, daß dafür ein Fotoapperat die bessere Wahl ist.
Die Bilder sind zwar hoch aufgelöst, leider reicht die kleinste Bewegung aus, damit alles verschwommen ist. Und dann ist da noch der Fischaugeneffekt:
auf den Videos ist er erkennbar, auf Fotos ist es schlimm. Da kann aus einer geraden Linie schnell mal 'ne 90° Kurve werden. Mit etwas probieren lassen
sich aber sicher einige nette Effektvolle Bilder damit machen. Auf jedenfall habe ich die Fotofunktion nicht weiter beachtet.

Das Gehäuse soll bis 60 m Tiefe wasserdicht sein. Will ich mal glauben, konnte es mangels Tauchequipment nicht testen. Aber mal in einen Bach halten ist kein Problem,
IMAG1687da ist das Gehäuse dicht. Man sollte aber den geschlossenen Deckel montieren, sonst ist nix mit wasserdicht. Wozu gibt es 
dann einen offenen Deckel? Je nach dem,
wie hoch die Windgeräusche sind, kan man auch den offenen Deckel nutzen, um den Ton besser 
aufzunehmen. Die Tonqualität ist nicht besonders schlecht,
aber besonders gut würde ich auch nicht sagen. Da wäre noch was machbar.

Bleibt die Frage, worauf wird denn aufgenommen. Um überhaupt was aufnehmen zzu können, sollte mindestens ein 4 GB Speicherkarte drin sein. Ich habe mich gleich
für 32 GB entschieden, da dort genügend Platz drauf ist (so lange halten meine 5 Akkus nicht).

Da auch schon mal der eine oder andere Sturz vorkommen kann, konnte ich zwischendurch auch die Stabilität des Gehäuses testen. Einem Fall durfte ich an einem
Absatz über den Lenker absteigen und den Sturz mit dem Kopf abfangen. Nein, mir ist nix passiert, den Dachschaden hatte ich schon vorher smiley emoticons biggrin.
Da die Kamera auf dem Helm saß, hat sie natürlich alles voll ab bekommen. Kurz nachgeschaut, kein Kratzer, kein Riss. Sehr stabil, obwohl sich gerade 100kg darüber
auf gefrorenem Boden abgerollt haben. In einem anderen Fall wollte ich über die Kamera springen. Bei der Landung habe ich 
die Kamera voll mit dem Hinterrad erwischt.
Und wieder kein einziger Kratzer.

Aber es gibt natürlich nicht nur positives. Ein großes Manko ist die Akku-Laufzeit. Bei gemässigten Temperaturen sind schon mal 2 Stunden drin. Bei kaltem Wetter
schwankt es zwischen 1 - 1,5 Stunden. Da bekommt man die Speicherkarte nicht mit voll. Der nächste Nachteil ist das Einstellen. Da kein Monitor vorhanden ist,
muss man die Richtung Pi mal Daumen ausrichten. Ich habe mir einige Einstellwinkel am Halter markiert, um nicht jedesmal wieder tüfteln zu müssen.
IMAG1685Und dann ist da noch das Wärmemanagment, wenn da eins wäre. Nach 3 Jahren Nutzung ist mir die Kamera durchgebrannt. 

Hier kommt die Hero 2 ins Spiel. Da ich nicht nochmal 'ne Kamera durchbrennen wollte, kaufte ich mir für kleines Geld auf einer Versteigerungsplattform 'ne Hero 2.
Das war anno
2014. Warum nicht gleich 'ne 3er? Ich konnte weiter meine Speicherkarten verwenden und auch die Akkus. Im Laufe der Zeit hatte ich mir noch 2 Akkus gekauft.

Mit dieser gebrauchten (laut Verkäufer nur einmal benutzt) bekam ich die schon vorhandenen Halter nochmals dazu. Plus 2 Akkus. Wo sind jetzt die Unterschiede?

Optisch hat sich wenig getan. Im Minibildschirm werden etwas mehr Infos angezeigt. Bei den Auflösungen hat man zusätzlich die Wahl von WVGA/120 fps, 960/48 fps.
Je nach Auflösung kann ein Weitwinkel von 127° oder 170° gewählt werden. Dies ist aber 
nicht in jedem Modus möglich. Die Fotofunktion habe ich nicht ausprobiert.
Die höchste Bildaulösung liegt bei 11 Megapixeln. Das wichtigste ist das Wärmemanagment. Wird die Kamera zu heiss, schaltet sich sich einfach ab.
Das hätte ich schon vorher gebrauchen können. 

Da ich die Hero 2 noch nicht besonders lange habe, konnte ich bisher nicht alles ausgiebig testen. Bisher bin ich aber genauso zufrieden, wie mit dem Vorgängermodell.
Die Bilder sind vielleicht minimal besser, ich kann meine Halter, Akkus und Speicherkarten weiter verwenden.

Wer ins Filmgeschäft einsteigen will, sollte nach einer GoPro Hero 2 Ausschau halten. Sind sind günstig zu kriegen (die 4er Version ist ja schon raus),
so das man nicht übermässig Geld für den Anfang inverstieren muss.



 

DSCI0159Bei meinem Versuch auf, auf 1x9 umzurüsten, brauchte ich leider auch 'ne Kettenführung. Da die meisten aber für ISCG-Aufnahmen sind und mein Bike
damit nicht ausgestattet ist, musste ich eine andere Lösung finden.

Die gab es bei Problem Solvers. Der Cahinspy 2 war genau das, was ich brauchte. Allerdings so ganz ohne weiteres Zubhör konnte ich den Chainspy 2
nicht montieren, Ich musste zusätzlich eine Schelle mitbestellen. So kam ich auf etwa 75,-€ an Kosten. Verdammt teuer für so ein bisschen Metall.
Aber was soll's.

Inhalt und Montage:

Der Chainspy 2 besteht im Grunde nur aus einem Aluröhrchen und einer Kunstoffführung und einer Halterung für Umwerfersockel.
Die Montage ist recht einfach und geht sehr schnell.
Man stekt das Aluöhrchen in die Kunstoffführung und verschraubt dies. Dann montiert man die Sockelhalterung und schraubt daß ganze
an den Umwerfersockel. Ich musste vorher noch die Sockelschelle montieren. Das war die Montage. Das einstellen ist dafür ein wenig fummeliger.
Der Chainspy muss zum Kettenblatt in Höhe und Breite ausgerichtet werden. die Breite geht schnell. Die Schraube am Halter etwas lösen,
und die Kunstoffführung so weit rausziehen, bis sie direkt über dem Kettenblatt ist. Bei der Höhe dauert's etwas länger, wenn nix schleifen soll.



Funktion:

Die erste Testfahrt konnte ich im Harz machen. Dort musste der Chainspy 2 zeigen, was er konnte, oder auch nicht. Die Trail gingen von Asphalt über geschotterte Forstwege bis zu verblockten Trails. Also alles dabei. die ganze Fahrt über hat die Kettenführung daß gemacht, was sie machen sollte, nämlich die Kette geführt. Nach den ersten 2 verblockten Trails musste ich den Chainspy aber neu einstellen, die Schrauben hatten sich etwas gelockert und so konnte die Kette dann doch einmal abspringen. Entweder hatte ich die Schrauben nicht fest genug angezogen oder sie hatten sich losgerüttelt. Vermutlich war's 'ne Mischung aus beiden.

Fazit:

Nachdem neu ausrichten und diesmal richtig verschrauben gab's auch keine Probleme mehr. Ich bin dann noch ca. 4 Wochen damit gefahren, bevor ich feststellen musste, daß mir ein Kettenblatt vorne zu wenig ist. In dieser Zeit gab es mit dem Chainspy 2 keine Problem. Die Schrauben lockerten sich nicht mehr und die Kette blieb auch da, wo sie hingehört.

Wer keine monströse Kettenführung will oder montieren kann, ist mit dem Chainspay 2 sehr gut bedient. Einzig der doch sehr hohe Preis schlägt negativ zu buche.

DSCI0161
DSCI0160

 













DSCI0006Bikebrillen gibt es viele und vor allem teure. Aber es muss nicht immer teuer sein. Darum habe ich mal was spottbilliges gekauft und ausprobiert.
Die Brille stammt aus dem Discounter mit L am Anfang. Der Preis ist schon fast unterirdisch günstig. Lächerliche 7,99 €.
Jetzt werden wieder einige behaupten, so was ist Schrott. Aus diesem Grund habe ich mir eine Brille zum testen gekauft.

Ausstattung

Die Brille wird mit 3 verschiedenen Wechselgläsern, einem Innenrahmen, einem Schutzbeutel, einem Kopfband und einem stabilem
Aufbewahrungscase geliefert. Eine Anleitung zum Gläsertausch und eine Auflistung der Töningsstärken liegen ebenfalls bei.
Die Brille kann entweder mit schwarzen oder weißem Rahmen erworben werden.

Die Gläser haben folgende Farben:

- Orange
- Hellgrau mit silbriger Verspiegelung
- Dunkelgrau mit blauer Verspiegelung

Obwohl eine Beschreibung über die Tönungsstärken beiliegt, kann man nicht die genaue Tönungsstärke feststellen, da 4 Tönungsstufen angegeben sind,
aber nur 3 Gläser beiliegen. Hier müsste nachgebessert werden.
Ich habe keine übermässige Verzerrung durch die Gläser feststellen können.
Alle Gläser sind zu 100% UV undurchlässig. Bei allen 3 Gläsern wird der Kontrast etwas angehoben. 
Die Bügel können gegen ein Kopfband ausgetauscht werden, was einfach und schnell funktioniert.
Auch die Gläser können schnell und einfach gewechselt werden, der Innenrahmen kann auch abgenommen werden.

Während der Fahrt

Eine Brille sollte bequem sitzen, das Sichtfeld nicht einschränken und vor allem Zugfrei sitzen. Dies musste sie auf einer Biketour zeigen. Dazu habe ich die Brille mit und ohne Kopfband getestet.
Ebenso bin ich mit dem Innenrahmen vorgegangen.

Während der Testtour saß die Brille bequem. Sie drückte nicht und fühlte sich sehr leicht an. Dabei spielte es keine Rolle, ob mit normalen Bügeln oder mit dem Kopfband. Wie schon erwähnt,
gibt es zwar eine minimale Verzerrung, diese ist aber fast nicht zu bemerken. Die Gläser sind ausreichend groß, so daß man nicht ständig den Rand im Blickfeld hat. Vor allem aber saß die Brille absolut zugfrei.
Welchen Sinn der Innenrahmen machen soll, konnte ich allerdings nicht feststellen. Allerdings wird das Sichtfeld durch den Innenrahmen etwas eingeschränkt. 

Qualität

Zugegeben, Top Qualität kann man für den Preis nicht erwarten. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, sind die Bügel, die in der Aufnahme etwas Spiel haben. Allerdings stört dies nicht beim fahren.
Das Kopfband saß dafür ohne Spiel. Das 2te ist die Beschreibung für die Gläsertönung. Ansonsten fand ich nichts zum bemängeln.

Fazit

Wer eine günstige Brille sucht, macht mit der Crivit Brille nix falsch. Man bekommt mehr Ausstattung als bei so mancher 100 € Brille. Sie sitzt zugfrei, trägt sich bequem und ist leicht,
dafür muss man kleine Abstriche bei der Qualität in Kauf nehmen.