11.10.2009, Tatort: Stemweder Berg

Ich nehme an der 1. CTF "Durch den Stemweder Berg teil. Ein wenig Ernüchterung beim ankommen. Besonders viele Starter sind nicht gerade da, könnte aber auch am Wetter liegen (Voraussage: Regenschauer).

Anmelden geht schnell, die Meldegebühr von 5,00 Euronen ist nicht der Rede wert. Startnummer und Kontrollkarte gegriffen und los. Schon gibt's aber das erste Problem. In welche Richtung muss ich. Kein Richtungsweiser zu sehen. Entweder wurde nicht daran gedacht oder, was auch vorkommen soll, das Teil wurde geklaut.

Nachdem die Richtung bekannt war, lief alles am Schnürchen. Alle Richtungspfeile waren sehr gut zu erkennen und gut sichtbar angebracht. Verfahren unmöglich.

Der Stemweder Berg ist zwar ein sehr kleines Mittelgebirge, man sollte die Anstiege trotzdem nicht unterschätzen. Dicke Waden und Kraft sind hier von Vorteil. Die Anstiege waren zum Teil sehr knackig. Es ging überwiegend über Forstwege, dennoch waren ein paar nette Singletrails dabei.

Die Strecken

  • 23 km - mässig schwer - ca. 500 Hm
  • 38km - anspruchsvoll - ca. 1000 Hm
  • 55 km - ziemlich schwer bis sehr schwer - ca. 1600 Hm

Wo wurde gepatzt?

Was nicht besonder gut war, dass vor Schranken nicht rechtzeitig gewarnt wurde. Warnschilder wären ganz angebracht gewesen, da auf einigen Abfahrten leicht 60 km/h drin waren und sämtliche Schranken geschlossen waren. 

Ausserdem waren keine Streckenposten vorhanden (oder sie haben sich gut versteckt). Vor allem an besonders kriminellen Abfahrten sollten Streckenposten sein, um notfalls Erste Hilfe leisten zu können.

Die zeitliche Begrenzung, um die 55 km Strecke fahren zu können. Wer nicht um spätestens 12:00 Uhr bei Km 38 war, durfte nicht mehr in die lange Runde. Schlecht für Fahrer, die erst gegen 11:00 Uhr starten konnten.

Was hat gefallen?

  • Die Streckenführung. Ohne Streckenposten war der Weg ohne Probleme zu finden und landschaftlich sehenswert.
  • Die Verpflegung. Die Getränke mal nicht in Plastikbechern, sondern in Gläsern. Mal was anderes. Das Müslibrot. War saulecker und war reichlich vorhanden (woher kriege ich das Rezept).

Fazit

Eine neue CTF in annehmbarer Reichweite von Oldenburg (ca. 100 km). Vielleicht nicht besonders spektakulär und auch nicht vergleichbar mit der Wadenkneifer. Landschaftlich und konditionell aber sehr empfehlenswert.

In meinem Terminkalender bekommt diese CTF jedenfalls einen festen Platz.


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