Auch in diesem Jahr habe ich mal wieder am Black Forest Marathon teilgenommen. Da ich bisher nur die Marathon-Strecke fuhr, nahm ich dieses Jahr die Ultra-Strecke unter die Stollen. 116 km und 3150 Hm wollten bewältigt werden. In meinem Fall auch noch ohne Federung und ohne Training.
Am 17. Juni um 7:30 Uhr war's dann soweit: der Start zur Ultra-Strecke wurde eingeleitet. Wie üblich mit 'Highway to Hell'. Der Start lief gut ohne großes Gedränge. Sinnig bin ich die erste Steigung rauf, zum Kräfte schonen. Kurz bevor ich die erste Steigung bewältigt hatte, war allerdings schon das halbe Starterfeld der Marathon-Strecke an mir vorbei. Egal, wir sehen uns im Ziel. Davon wurde leider nichts mehr. Durch den starken Regen in der Nacht vorher war der Boden ein wenig aufgeweicht.
Die Auffahrt nach Menzenschwand war denn auch hart für mich. Und so ging's dann permanent weiter. Gegen Mittag gehörte ich schon zu den letzten Fahrern. Mit jeder Steigung schwanden die Kräfte und ein paar mal wollte ich aufgeben. Aber ich habe mich durchgebissen. Nach knapp 10 Stunden hatte die Tortur endlich ein Ende.
Trotz der Strapazen hat mir die Strecke Spass gemacht und ich werde nächstes Jahr wieder starten, wenn nix dazwischenkommt. Dann besser trainiert und mit Federung.
Die Veranstaltung war wie immer perfekt organisiert und immer eifrige Unterstützung durch das Publikum. Allein dafür lohnte sich das gequäle.



