ABFAHRTNach langer und staureicher Autofahrt komme ich gegen 16:30 Uhr in Biesenrode an. "Jetzt noch den Sportplatz finden" denke ich mir. Aber zum Glück sind schon einige Biker eingetrudelt. Schnell das Zelt aufgebaut und ab geht's, sich für das Bergzeitrennen fertig zu machen.

27. August: Das Bergzeitrennen

Ursprünglich sollte die Streckenlänge ca. 1000 m sein. Sie wurde auf etwas über 600 m gekürzt, damit sich die Fahrer beim runterfahren nicht in die Quere kommen. Jedenfalls sieht die Strecke leicht aus, denke ich mir. Dann mit Druck auf's Pedal los. Nach 3:04 min komme ich oben an und bin davon überzeugt, das der Mensch auch ohne Lunge leben könnte. Die merke ich jedenfalls nicht mehr. Selbst Flüssigkeit wird nur widerwillig angenommen.

So erging es wahrscheinlich auch noch einigen anderen Fahrern. Hat aber höllisch Spass gemacht. Nach der Siegerehrung war Einkehr bei Bier, Nudeln, etc. Der Stress von der Hinfahrt war vergessen.

28. August: Der Marathon

5:00 Uhr morgens, der vom Vortag gequälte Körper erwacht. Was mache ich so früh, der Start ist erst um 9:00 Uhr. Ich bin nervös, fahre diesen Marathon zum ersten mal. 81 km. Es wird hart, soviel wurde mir prophezeit. Doch immer wieder wurde ich gefragt, ob ich die 'Weichei-Runde' fahre. So hart wird's schon nicht werden, denke ich mir. Weichei-Runde sind doch nur 27 km. Kurz vor dem Start werde von einem Fahrer aufgeklärt. Weichei-Runde sind 54 km.

Es ist noch sehr früh, also noch genug Zeit das Bike zu checken und langsam warm fahren, in Ruhe frühstücken. Nach und nach kommt Leben ins Fahrerlager.

Um 9:00 Uhr ist es dann soweit: der Start zur langen Strecke. Ich zähle um die 30 Starter. Dann der Start. Die ersten 200 m sind Strasse, dann schon die erste Steigung. Die ist schon vom Vortag bekannt. Was jetzt kommt, ist Singletrail-Marathon vom feinsten. Singletrail reiht sich an Singletrail. Zwischendurch mal ein kurzes Stück Waldautobahn mit dicken Löchern. Auf der ganzen Strecke ist 100 % Konzentration angesagt. Vor allem bei den Downhills. Bis zu 30 % Gefälle und handtuchbreit.

Auf etwa der Hälfte passe ich einen Moment nicht auf und erwische ein Spurrille und begrüße erstmal die Ameisen. Ergebnis: ziemlich schmerzende Schulter, die rechte Hand lässt sich vor Schmerz nicht richtig bewegen. Ich checke das Bike, das ausser einer kleinen Delle im Geröhr nichts abbekommen hat. Sinnig zuckel ich den Rest der Runde zuende. Nach ca. 2 1/2 Stunden komme ich im Ziel an und beende vorzeitig das Rennen. Soweit ich informiert bin, sind 8 weitere Fahrer ausgeschieden.

Spass gemacht hat's trotzdem. Schade nur, dass dieser Marathon für mich 2006 ausfällt. Der Black Forest Marthon ruft am selben Datum.

Ich konnte nichts finden, worüber man meckern konnte. Für die Fahrer wurde ein Zeltplatz auf dem Sportplatz gestellt, kostenlos. Das Bergzeitrennen, keine Startgebühren. Am Abend vorher Nudelfutter, inklusive. Nach dem Rennen auch kostenloses Nudelfutter. Das Frühstück war super und günstig. Alles top organisiert und super Zuschauer. Die Startgebühren lagen unter 20,- Euro, inklusive Erinnerungsfoto (für alle, die mind. 1 Runde fuhren), Urkunde beim Bergzeitrennen und Startgeschenk.

Alles in allem kann ich jedem diesen Marathon uneingeschränkt empfehlen, der Singletrails liebt.

Vielen Dank an Lars und Dirk und das gesamte Orga-Team, die das ganze ins Leben gerufen haben.


Neuigkeiten

Eindrücke meiner GoPro HD Hero.

Bike-Touren

  • 13.05.12 Wesergebirge
  • 27.05.12 Dammer Berge
  • 10.06.12 Wiehengebirge
  • 24.06.12 Bikepark Hahnenklee
  • 08.07.12 Wiehengebirge
  • 22.07.12 Solling
  • 19.08.12 Deister-Tour
  • 02.09.12 Wiehengebirge
  • 16.09.12 Harz
  • 30.09.12 Höxter
  • 14.10,12 Teutoburger Wald
  • 28.10.12 Wesergebirge
  • 11.11.12 Harz
  • 25.11.12 Dammer Berge
  • 09.12.12 Teutoburger Wald
  • 30.12.12 Wiehengebirge zum Jahresschluß

Kontakt

Ihre E-Mail:
Betreff:
Nachricht:
Bitte geben Sie die folgenden 8 Zeichen ein: (Neue Anzeige durch Klick auf das Bild)
Bitte geben Sie die folgenden %s Zeichen ein: