Dieses Jahr war ich zum ersten mal in Willingen auf dem Bike-Festival. Leider waren es nur ein paar Stunden, die aber Lust auf's nächste mal gemacht haben.
Ein sehr große Anzahl an Herstellern. Vor allem so einige, von denen man sonst eigentlich nicht so viel sieht oder hört.
Alle, die noch nie da waren, kann ich nur empfehlen, nehmt Euch Zeit und eine dicke Geldbörse mit. Es gibt genügend Schnäppchen, bei denen man fast nicht nein sagen kann.
Ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei, mit mehr Zeit, Moneten und Bike.
Heute (der 19.06.2011) bin ich zum dritten Mal beim MTB-Marathon in Biesenrode mitgefahren. War für mich Pflichtprogramm, da 10jähriges Jubiläum bestand.
Die Veranstaltung war wie immer super organisiert. So gab es Jubiläum-Trikots (zumindest für Starter/innen, die sich rechtzeitig angemeldet haben), kostenloses Zelten für Fahrer/innen auf dem Sportplatz, günstiges Frühstück, Nudelparty am Abend vorher. Wie jedesmal wurde am Samstagabend ein Bergzeitrennen veranstaltet. Danach wurden Videos aus jedem Jahr bis 2010 gezeigt.
Am Renntag wurde wieder volles Programm gefahren, bei dem keiner zu kurz kam. Für die Kleinsten wurde ein 'Kids-Race' auf dem Sportplatz veranstaltet, dazu kam noch eine Magiershow. Fürs leibliche Wohl wurde ausreichend vor, während und nach dem Rennen gesorgt.
Das Wetter hatte leider nicht so ganz mitgespielt. Am Samstag regnete es, während des Rennens kam auch noch einiges runter. Die Trails waren teilweise sehr aufgeweicht und extrem anspruchsvoll. Dank der vielen Helfer gab es keine schweren Verletzungen. Trotz der schwierigen Bedingungen hat es wieder Spass gemacht, an diesem Marathon teilzunehmen.
Meiner Meinung nach, war 2011 die beste Veranstaltung, die in Biesenrode organisiert worden ist.
Am 07.06.2009 nahm ich am 1. Bad Harzburg MTB-Marathon teil. Start war pünktlich um 10:00 Uhr. Aber vor dem Start steht immer noch die Anmeldung.
Organisation:
Für ein Erstlingswerk war alles gut organisiert. Die Startnummern-Ausgabe ging zügig von statten. Kein langes warten und dank Sport-Ident brauchte man seine Angaben nicht von Hand auf 'nen Zettel kritzeln.
Die Streckenposten hatten alle orangene Sicherheitswesten und waren auch schon auf größerer Entfernung zu erkennen. An allen wichtigen Stellen standen immer 2 Streckenposten.
Alle, die geholfen haben, dass Rennen zu realisieren, waren freundlich und vor allem gut drauf.
Verpflegung:
Im Start/Ziel-Bereich gab's eine Verpflegungsstation. Es wurden Iso-Drinks, Wasser, Bananen, Äpfel und Energiegels ausgegeben.
Strecke:
Die Streckenführung war vorbildlich. Super Trails, nicht zuviel Forstweg und sehr wenig Straße. Durch den morgendlichen Regen wurde es schlammig (Erinnerungen an Bad Pyrmont wurden wach), wodurch am Anfang schieben angesagt war.
An Gefahrenstellen wurde rechtzeitig durch Schilder und auf den Wegen durch aufgestreuten Rindenmulch hingewiesen. Zusätzlich warnten die Streckenposten mit roten Fahnen.
Die Strecke wurde durch kleine, aber gut erkennbare Schilder markiert. Pfeile aus Rindenmulch und Absperrband wiesen einem perfekt den Weg. Verfahren war unmöglich.
Fazit:
Trotz der widrigen Wetterumstände und dem teils sehr schlammigen Untergrund hat's tierischen Spass gemacht. Die Trails waren technisch sehr anspruchsvoll (was wohl auch am Wetter lag). So wie es aussah, hatten von der Orga bis zu den Fahrern/innen alle Spass.
Für ein Erstlingswerk war der Marathon sehr gelungen. Es gab' keine größeren Pannen. Das einzige, was mir fehlte, war ein zweiter Verpflegungspunkt auf halber Strecke. Ob zwingend notwendig, wird die Zukunft bringen.
Auf jedenfall ist dieser Marathon eine Empfehlung wert.
Früh morgens bin ich zu einer etwas größeren Tour gestartet. Geplant war, auf den Schauinsland, danach auf Kandel, Belchen und den Feldberg (nicht den im Taunus). Während dieser Tour erfuhr ich von einer Bike-Gruppe, das um 20:00 Uhr ein Nachtrennen in Obermünstertal läuft.
Schauinsland und Kandel hatte ich bewältigt, wegen dem Nachtrennen die Tour dann so gelegt, dass ich gegen 19:00 Uhr in Obermünstertal eintrudelte. Um diese Zeit war dort allerdings noch tote Hose. Außer mir waren nur ein paar Leute vom Orga-Team da. Also schon mal Startnummer geholt und ein paar Testrunden gedreht. Sind wohl 7 oder 8 Runden geworden. Netterweise hatte es in der Nacht davor geregnet, so das der Boden etwas weich war und die einzige heftige Steigung etwas schwer zu fahren war.
Gefahren wurden 8 Runden, je ca. 900m lang mit ca. 50 Hm. 80 % der Strecke wurden mit Scheinwerfern ausgeleuchtet.
Nach und nach tauchten immer mehr Fahrer auf und drehten ihre Testrunden. Um 20:00 Uhr standen dann 39 Fahrer/innen am Start. Ich hatte leichte Schwierigkeiten am Start, mich einzureihen. War mein erstes Bike-Rennen. Den Anstieg sind alle per Pedes rauf. Nur so konnte man Plätze gut machen oder zumindest auf Position bleiben.
So ging das Runde auf Runde. Jetzt rächte sich Tour zum Schauinsland und Kandel. Am Ende bin ich 6 Runden gefahren und war völlig fertig. In meiner letzten Runde musste sich auch noch meine Federgabel zur Hälfte verabschieden. Beim Sprung über die kleine Rampe flog mir bei der Landung das Innenleben aus dem rechten Gabelbein um die Ohren.
Das ganze Rennen hat mal knapp 30 min gedauert, hat aber einen Wahnsinns Spass gemacht.
Auch in diesem Jahr habe ich mal wieder am Black Forest Marathon teilgenommen. Da ich bisher nur die Marathon-Strecke fuhr, nahm ich dieses Jahr die Ultra-Strecke unter die Stollen. 116 km und 3150 Hm wollten bewältigt werden. In meinem Fall auch noch ohne Federung und ohne Training.
Am 17. Juni um 7:30 Uhr war's dann soweit: der Start zur Ultra-Strecke wurde eingeleitet. Wie üblich mit 'Highway to Hell'. Der Start lief gut ohne großes Gedränge. Sinnig bin ich die erste Steigung rauf, zum Kräfte schonen. Kurz bevor ich die erste Steigung bewältigt hatte, war allerdings schon das halbe Starterfeld der Marathon-Strecke an mir vorbei. Egal, wir sehen uns im Ziel. Davon wurde leider nichts mehr. Durch den starken Regen in der Nacht vorher war der Boden ein wenig aufgeweicht.
Die Auffahrt nach Menzenschwand war denn auch hart für mich. Und so ging's dann permanent weiter. Gegen Mittag gehörte ich schon zu den letzten Fahrern. Mit jeder Steigung schwanden die Kräfte und ein paar mal wollte ich aufgeben. Aber ich habe mich durchgebissen. Nach knapp 10 Stunden hatte die Tortur endlich ein Ende.
Trotz der Strapazen hat mir die Strecke Spass gemacht und ich werde nächstes Jahr wieder starten, wenn nix dazwischenkommt. Dann besser trainiert und mit Federung.
Die Veranstaltung war wie immer perfekt organisiert und immer eifrige Unterstützung durch das Publikum. Allein dafür lohnte sich das gequäle.
Am 29.10.06 habe ich im Rahmen des 7. Weser-Ems Cups als Marathonisti mal an einem Crossrennen teilgenommen. Da Sandkrug sozusagen für mich um die Ecke liegt (nur ca. 10 km von meiner Wohnung entfernt), bot sich dieses Rennen an. Ausserdem ist es mal was anderes, als sich stundenlang rauf und runter zu quälen. Bei diesem Lauf starteten Crosser und MTBiker gemeinsam. Die Runde hatte ca. 2,3 km Länge.
10:30 Uhr: Start frei für die Hobby-Fahrer. Ich habe das Pech, von ganz hinten zu starten. Also vom Start weg Gas geben und versuchen weit nach vorne zu kommen. Rennlänge sind nur ca. 40 min. Am ersten Hügelchen kommt was kommen muss: Stau. Also mit Schwung die schlechteste Linie wählen und den Rest zu Fuss. Wieder ein paar Plätze gut gemacht. Nach ein wenig Berg und Talfahrt eine Treppe, die mit 3 Schritten nehmen und weiter. Der Puls liegt wahrscheinlich jenseits allem messbaren, fühlt sich jedenfalls so an.
Ein wenig weiter wieder rauf und runter. Nun kam der Sandkasten. Mit Schwung rein und wieder per Pedes. Brachte mich etwa 4-5 Plätze nach vorne. Jetzt wurde es etwas angenehmer. Großes Blatt, hinten etwas kleiner und Gummi geben. In einen viel zu kurzen Singletrail rein und wieder auf die Autobahn bis zum Ziel. Leider war das bloß die erste Runde.
Mit jeder Runde hab' ich versucht weiter nach vorne zu kommen, doch der weiche Waldboden und der Sandkasten kosteten ganz heftig Körner. Am Ende hab' ich 5 Runden überstanden und bin auf Platz 30 gelandet. Nach dem Rennen war ich genauso platt, als wenn ich einen 80 km Marathon gefahren wäre.
Auf jedenfall hat es Spass gemacht und werde wohl nächstes Jahr wieder am Start stehen.
2. September 2006, 11:20 Uhr. Mit etwas Verspätung erfolgt der Start zum 3. Bad Pyrmonter Bike Marathon. Um die 300 Biker/innen machen sich auf den Weg zu einer ziemlichen Schinderei.
Der Start war nicht so günstig gelöst, da sich das Feld vor der ersten Steigung nicht richtig auseinander ziehen konnte. So gab es ziemlich Probleme, sich einzureihen und am ersten Anstieg wurde es dann etwas eng.
Die Streckenführung war super. Anspruchsvolle Single-Trails, knackige Steigungen und teils technisch anspruchsvolle Abfahrten. Leider hatte es 1-2 Tage vorher geregnet und der Boden war so richtig schön aufgeweicht. So wurde die Strecke zum Schlamm-Marathon. Vor allem bei den Single-Trail Abfahrten war fahrerisches können oder laufen angesagt. Da man während des Rennens die Wahl hatte, 1 oder 2 Runden zu fahren, haben sich viele wohl nur für eine Runde entschieden.
Leider hat man am Start erst erfahren, das es ein Zeitlimit für die erste Runde 2:30 h gesetzt wurde, wenn man in die 2te Runde wollte. Da nichts davon auf der Webseite zu finden war, gehe ich mal davon aus, daß dies kurzfristig wegen der Streckenbedingungen angesetzt wurde. Ursprünglich wollte ich auch 2 Runden drehen, hab' aber das Zeitlimit nicht gepackt.
Trotz der aufgeweichten Trails hat mir der Marathon Spass gemacht und werde wohl im nächsten Jahr wieder dabei sein.
11.10.2009, Tatort: Stemweder Berg
Ich nehme an der 1. CTF "Durch den Stemweder Berg teil. Ein wenig Ernüchterung beim ankommen. Besonders viele Starter sind nicht gerade da, könnte aber auch am Wetter liegen (Voraussage: Regenschauer).
Anmelden geht schnell, die Meldegebühr von 5,00 Euronen ist nicht der Rede wert. Startnummer und Kontrollkarte gegriffen und los. Schon gibt's aber das erste Problem. In welche Richtung muss ich. Kein Richtungsweiser zu sehen. Entweder wurde nicht daran gedacht oder, was auch vorkommen soll, das Teil wurde geklaut.
Nachdem die Richtung bekannt war, lief alles am Schnürchen. Alle Richtungspfeile waren sehr gut zu erkennen und gut sichtbar angebracht. Verfahren unmöglich.
Der Stemweder Berg ist zwar ein sehr kleines Mittelgebirge, man sollte die Anstiege trotzdem nicht unterschätzen. Dicke Waden und Kraft sind hier von Vorteil. Die Anstiege waren zum Teil sehr knackig. Es ging überwiegend über Forstwege, dennoch waren ein paar nette Singletrails dabei.
Die Strecken
- 23 km - mässig schwer - ca. 500 Hm
- 38km - anspruchsvoll - ca. 1000 Hm
- 55 km - ziemlich schwer bis sehr schwer - ca. 1600 Hm
Wo wurde gepatzt?
Was nicht besonder gut war, dass vor Schranken nicht rechtzeitig gewarnt wurde. Warnschilder wären ganz angebracht gewesen, da auf einigen Abfahrten leicht 60 km/h drin waren und sämtliche Schranken geschlossen waren.
Ausserdem waren keine Streckenposten vorhanden (oder sie haben sich gut versteckt). Vor allem an besonders kriminellen Abfahrten sollten Streckenposten sein, um notfalls Erste Hilfe leisten zu können.
Die zeitliche Begrenzung, um die 55 km Strecke fahren zu können. Wer nicht um spätestens 12:00 Uhr bei Km 38 war, durfte nicht mehr in die lange Runde. Schlecht für Fahrer, die erst gegen 11:00 Uhr starten konnten.
Was hat gefallen?
- Die Streckenführung. Ohne Streckenposten war der Weg ohne Probleme zu finden und landschaftlich sehenswert.
- Die Verpflegung. Die Getränke mal nicht in Plastikbechern, sondern in Gläsern. Mal was anderes. Das Müslibrot. War saulecker und war reichlich vorhanden (woher kriege ich das Rezept).
Fazit
Eine neue CTF in annehmbarer Reichweite von Oldenburg (ca. 100 km). Vielleicht nicht besonders spektakulär und auch nicht vergleichbar mit der Wadenkneifer. Landschaftlich und konditionell aber sehr empfehlenswert.
In meinem Terminkalender bekommt diese CTF jedenfalls einen festen Platz.
Nach langer und staureicher Autofahrt komme ich gegen 16:30 Uhr in Biesenrode an. "Jetzt noch den Sportplatz finden" denke ich mir. Aber zum Glück sind schon einige Biker eingetrudelt. Schnell das Zelt aufgebaut und ab geht's, sich für das Bergzeitrennen fertig zu machen.
27. August: Das Bergzeitrennen
Ursprünglich sollte die Streckenlänge ca. 1000 m sein. Sie wurde auf etwas über 600 m gekürzt, damit sich die Fahrer beim runterfahren nicht in die
Quere kommen. Jedenfalls sieht die Strecke leicht aus, denke ich mir. Dann mit Druck auf's Pedal los. Nach 3:04 min komme ich oben an und bin davon überzeugt, das der Mensch auch ohne Lunge leben könnte. Die merke ich jedenfalls nicht mehr. Selbst Flüssigkeit wird nur widerwillig angenommen.
So erging es wahrscheinlich auch noch einigen anderen Fahrern. Hat aber höllisch Spass gemacht. Nach der Siegerehrung war Einkehr bei Bier, Nudeln, etc. Der Stress von der Hinfahrt war vergessen.
28. August: Der Marathon
5:00 Uhr morgens, der vom Vortag gequälte Körper erwacht. Was mache ich so früh, der Start ist erst um 9:00 Uhr. Ich bin nervös, fahre diesen Marathon zum ersten mal. 81 km. Es wird hart, soviel wurde mir prophezeit. Doch immer wieder wurde ich gefragt, ob ich die 'Weichei-Runde' fahre. So hart wird's schon nicht werden, denke ich mir. Weichei-Runde sind doch nur 27 km. Kurz vor dem Start werde von einem Fahrer aufgeklärt. Weichei-Runde sind 54 km.
Es ist noch sehr früh, also noch genug Zeit das Bike zu checken und langsam warm fahren, in Ruhe frühstücken. Nach und nach kommt Leben ins Fahrerlager.
Um 9:00 Uhr ist es dann soweit: der Start zur langen Strecke. Ich zähle um die 30 Starter. Dann der Start. Die ersten 200 m sind Strasse, dann schon die erste Steigung. Die ist schon vom Vortag bekannt. Was jetzt kommt, ist Singletrail-Marathon vom feinsten. Singletrail reiht sich an Singletrail. Zwischendurch mal ein kurzes Stück Waldautobahn mit dicken Löchern. Auf der ganzen Strecke ist 100 % Konzentration angesagt. Vor allem bei den Downhills. Bis zu 30 % Gefälle und handtuchbreit.
Auf etwa der Hälfte passe ich einen Moment nicht auf und erwische ein Spurrille und begrüße erstmal die Ameisen. Ergebnis: ziemlich schmerzende Schulter, die rechte Hand lässt sich vor Schmerz nicht richtig bewegen. Ich checke das Bike, das ausser einer kleinen Delle im Geröhr nichts abbekommen hat. Sinnig zuckel ich den Rest der Runde zuende. Nach ca. 2 1/2 Stunden komme ich im Ziel an und beende vorzeitig das Rennen. Soweit ich informiert bin, sind 8 weitere Fahrer ausgeschieden.
Spass gemacht hat's trotzdem. Schade nur, dass dieser Marathon für mich 2006 ausfällt. Der Black Forest Marthon ruft am selben Datum.
Ich konnte nichts finden, worüber man meckern konnte. Für die Fahrer wurde ein Zeltplatz auf dem Sportplatz gestellt, kostenlos. Das Bergzeitrennen, keine Startgebühren. Am Abend vorher Nudelfutter, inklusive. Nach dem Rennen auch kostenloses Nudelfutter. Das Frühstück war super und günstig. Alles top organisiert und super Zuschauer. Die Startgebühren lagen unter 20,- Euro, inklusive Erinnerungsfoto (für alle, die mind. 1 Runde fuhren), Urkunde beim Bergzeitrennen und Startgeschenk.
Alles in allem kann ich jedem diesen Marathon uneingeschränkt empfehlen, der Singletrails liebt.
Vielen Dank an Lars und Dirk und das gesamte Orga-Team, die das ganze ins Leben gerufen haben.
17.05.2009: Zum erstenmal fahre ich beim Wiehen-Cross mit. Vorhergehende Aussagen liefen auf gute Strecke und gut organisiert hinaus.
Also Neugierde befriedigen und mitfahren. Dafür hab' ich den TrengaDe-Marathon sausen lassen. War's das wert? Auf jedenfall.
Organisation:
alle Orga-Mitglieder und Streckenposten trugen einheitliche Kleidung (oranges T-Shirt/Pulli). Versteken im Wald war also nicht drin :)). Super nette und vor allem hilfsbereite Leute.
Verpflegung:
Ausreichend Verpflegungsstationen (ich hab' zwar nur 2 gesehen, bin aber auch nur die 50 km Runde gefahren). Getränke waren genug da. Zu futtern gab es Bananen in ausreichender Zahl und vor allem Kuchen. Und zwar nicht so'n trockenes Zeugs, sondern frisch und richtig lecker. Da waren die Bananen Nebensache.
Strecke:
Super Streckenführung, die teilweise Passagen des Wadenkneifer dabei hatte. Die Strecke war fordernd, auch bedingt durch das etwas regnerische Wetter. Generell war die Strecke aber so ausgelegt, dass auch Anfänger ohne größere Probleme zurecht kamen.
An kritischen Passagen wurde sehr früh von den Streckenposten darauf hingewiesen, teilweise mit kurzer Wegverlauf-Ansage. An besonders kritischen oder unübersichtlichen Stellen standen zusätzlich kleine Warndreiecke. Habe ich bis dahin auch noch nicht gesehen.
Die Führung durch Flatterbänder und aufgemalte Pfeile (die alle in der selben Farbe gehalten waren) war vorbildlich.
Fazit:
Für meinen Teil kann ich nur sagen, sehr sehr empfehlenswert. Anfänger- bis Profitaugliche Strecke (auch bei etwas widrigen Wetterverhältnissen), super organisiert.
Ich fahre nächstes Jahr auf jedenfall wieder mit.
Im Jahre 2000 war es für mich Premiere, dieses Jahr fuhr ich wieder mit. Leider ging 2001 nicht wegen Arbeit, 2002 fiel komplett wegen der Fußball-WM aus. Bei meiner ersten Teilnahme habe ich so ziemlich jeden Anfängerfehler gemacht.
Aber diesmal war ich besser vorbereitet. Ziel: mindestens 5 min schneller sein. Im Ziel sollte es anders aussehen. Auch in diesem Jahr startete ich mit einem ungefedertem Bike.
Am 22. Juni um 8:00 Uhr ging's los. Super Wetter, 26° C, super Laune und bestens motiviert. Der Startablauf hatte sich nicht geändert. Wieder wurde im 2 min Takt gestartet. Warmfahren brauchte ich mich diesmal nicht. Bei diesen Temperaturen fühle ich mich am wohlsten.
Der Start war wie üblich: Highway to Hell und Applaus ohne Ende. Erst durch die Fußgängerzone, dann die Anfahrt zur ersten Steigung zum Hinterwaldkopf. Alles lief super, kein schwächeln, sondern richtig Spass. Dann die Abfahrt Richtung Hinterzarten / Titisee. Durch das trockene Wetter sah man vor lauter Staub fast nichts mehr. Blindflug mit ca. 65 km/h.
Sämtliche Steigungen, die mir 2000 Probleme bereiteten, schaffte ich ohne Probleme. Obwohl ich nicht trainiert hatte, lief es top. Als es in die letzte Abfahrt ging, gab auf halben Weg nach unten die Felge auf. Durch ständig schleifende Bremsen wegen langsamerer Fahrer hat sie sich wohl durch die Hitze verzogen.
Also runter vom Bike und hinbiegen, was ging. 8-9 min verlor ich dabei. Das restliche Stück bis zum Ziel habe denn nochmal Gas gegeben. Schließlich wollte ich schneller als 2000 sein. Als ich im Ziel war, war ich so unter Adrenalin, das ich die Runde hätte nochmal fahren können. Jedenfalls fühlte ich mich so.
Als die ersten Ergebnisse bekannt wurden musste ich sofort zum Stand. Da traff mich doch fast der Schlag: ich wollte nur 5 min schneller sein und hatte auch noch eine Panne. Meine Zeit: 4:45:43, knapp 17 min schneller als bei meiner ersten Teilnahme.
Im gesamten lief es ab wie 2000. Top durchorganisiert. Das Publikum wieder super. Sobald es möglich ist, bin ich jedenfalls wieder dabei.



