DSCI0052Im Januar ging's mal in den Süntel. Start war in Bad Münder, was zwischen Deister und Süntel liegt. Eigentlich war geplant, bis Porta Westfalica zu fahren. Aber das 

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Wetter wollte nicht mitspielen. 

Also improvisieren. Netterweise lag auch noch mehr Schnee, als die Webcams einen Tag vorher gezeigt haben. Also erstmal stumpf die Tour gestartet und mal schauen, wie weit man kommt.

Nach dem ersten Kilometer war klar, das die geplante Strecke nicht schaffbar ist. So wurde die Tour ein wenig geändert. Die Anstiege waren nicht besonders steil, aber durch die ca. 10cm Schnee war's anstrengend. So wurde als erstes ein Abstecher zum Süntelturm gemacht. Aufwärmen musste sein. In der 

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Gaststätte war es knüppelvoll und dann kommen wir mit Sack und Pack. Aber wir haben noch ein freies Plätzchen gefunden. Dann gab's erstmal was zu futtern und 'nen heissen Kaffee.

Als wir wieder etwas erholt waren, ging's weiter. Ziel war vorerst der Hohenstein, eine Klippenformation. Bei der Planung der Strecke hatte ich einen Trail bergab entdeckt. Auf den Bildern sah der gar nicht so steil aus und eigentlich eher gemässigt. Überraschung, er war steiler als erwartet und war doch recht verblockt. Und das bei Schnee. Wenigstens einer von uns beiden hatte sich gefreut. Nach dem Trail ging's dann wieder bergauf, nicht steil, aber im Schnee anstrengend. So ging es im ständigen Wechsel. 

Am Hohenstein angekommen, wollte ich unbedingt einen eingeplanten Trail fahren. Er war doch etwas schwieriger zu fahren als gedacht. Aber so kann das sein. Ein Bekloppter ist immer dabei. Nach diesem Trail wurde beschlossen, sich wieder auf den Weg nach Bad Münder zu machen.

Ein Teil der Strecke wurde wie auf dem Hinweg gefahren. Aber ein paar Anstiege wollten wir dann doch lieber auslassen. Trotz GPS waren einige Wege schwer bis gar nicht zu finden. Was auf der Karte nicht drauf ist, ist eben nicht drauf. 

Also auf die Beschilderung achten. Allerdings war die auch nicht so hilfreich. Jedenfalls hatten wir das Gefühl, das einige Schilder nicht da waren. Frust kam auf, wir waren etwas KO und es wurde langsam dunkel.

Zum Glück trafen wir noch einen Fußgänger, den wir fragen konnten. Und wir hatten Glück, ein Ortskundiger. Jedenfalls haben wir die letzten Kilometer auf der Strasse zurück gelegt und waren froh, als wir im Zug saßen.

Im Winter ist es doch dort anstrengend. Aber es wird ja noch wärmer und dann wird nochmal dort hin gefahren. Tolle Gegend mit schönen Ausblicken. Wer in die Gegend fährt, sollte auf jedenfall einen Abstecher zum Süntelturm machen. Das Essen kann ich nur empfehlen.



 

DSCI0339Auch der Teutoburger Wald wird von uns unsicher gemacht. Es ging von Lengerich über Bad Iburg nach Georgsmarienhütte. Der Weg dorthin war etwas beschwerlich, da der Boden teilweise sehr aufgeweicht war. So musstenDSCI0345 wir uns schon am Anfang mit den Spuren der Forstfahrzeuge rumquälen. Aber es wurde besser.

Es ging erstmal in Richtung Kalksteinbruch Lengerich. Ein kurzer, aber knackiger Anstieg musste erkämpft werden, aber dafür gab es etwas später eine schöne Abfahrt. War zwar ein kleines bisschen verfahren, war's aber wert. Nach diesem kleinen Schlenker machten wir uns auf den Weg zum Hermannsturm.

Es gab ein paar leichte Abfahrten, einige technische Trails und es ging leider auch bergauf. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, wenn man Spass haben will. Am Hermannsturm angekommen, war erstmal eine kurze Pause angesagt. Die Zeit wurde für ein paar Fotos machen genutzt. Jetzt ging's nach Bad Iburg rein. Immer schön bergab. Auch wenn wir später wieder rauf mussten, es war egal. Spass hatte im Augenblick vorrang. In Bad Iburg wurde dann eine längere Pause bei Kaffee und Kuchen eingelegt.

Frisch gestärkt nahmen wir wieder die Anstiege in Angriff. Schließlich wollten wir noch naach Georgsmarienhütte. Somachten wir uns also rauf auf den Dörenberg, fuhren zum Karlsplatz und ab da ging's nur noch bergab. Wir waren K.O., die Bikes hatten wegen dem Dreck an Gewicht zugelegt, aber wir haben Spass gehabt.

Video 1 | Video 2


Das OkertalNach langer Zeit musste mal kein Rundkurs, sondern eine Ort zu Ort Tour her. Ich startete also in Goslar und machte mich auf dem Weg nach Bad Harzburg.

Erstmal ging's ein wenig durch Goslar, bin ja am Bahnhof losgefahren, auf den Frankenberger Teich zu. Von dort ging's über ein paar Trails zur Clausthaler Strasse, die ich überquerte. Ich hielt mich links und fuhr dann in Richtung zum Wintertalbach. Diesem Trails folgte ich und hatte einen guten Ausblick auf das Bergbaumuseum. Vor dem Herzberger Teich fuhr ich links und hielt auf den Pfeifenweg zu.

Museumsbergwerk

Nun ging's erstmal bergauf. Es war zwar nicht besonders steil, aber DSCI0208
durch den groben Schotter schon anstrengend. Nach etwa 1,6 km kam ich auf die Idee, die 

etwas heftigere Steigung zu meiner Linken zu nehmen. Sagte ich etwas heftigere Steigung? Das war keine Steigung mehr, sondern sah wie 'ne senkrechte Wand aus. Aber ich mag ja solche Herausforderungen. Blöderweise hatte ich nur ein Kettenblatt. Da war dann also laufen angesagt. Also einen Fuss vor den anderen und schön das Bike schieben. Nach etwa 700 m, die sich eher wie 5 km anfühlten, kam ich am Grenzweg an.

Jetzt ging's erstmal weiter Richtung Okertalsperre. Vom Grenzweg ging's etwa weiter auf den 23a und von dem zweigte ein recht unscheinbarer Trail ab. Den hätte ich fast übersehen. Bis hierhin musste ich mich bei knapp 30° C bergauf quälen. Jetzt ging's erstmal wieder bergab. Dank eines Wanderers wurde ich schon mal vorgewarnt, daß der Trail noch sehr steil wird. Was wollte ich mehr. Ich kreuzte einen Feldweg und dann ging's aber abwärts. So musste das sein. Der Trail ging bis zum Wanderweg E6 runter. Jetzt musste ich mich nur rechts halten und ein paar Hundert Meter fahren, da kam der nächste Trail. Wieder sehr steil abwärts und etwas verblockt. Den musste ich fahren, zumal man direkt an der Okertalsperre rauskam. Dies war auch mein erstes Zwischenziel.

DSCI0224Nach einer ausgiebigen Pause mit Bierchen (ohne Alkohol) und Pommes/Currywurst ging's über die Talsperre und dann am Stausee lang. War zwar Asphalt, aber ich konnte wenigstens entspannt fahren. Schließlich hatte ich noch ein paar Anstiege vor mir. Nach ein paar Kilometern ging's dann auf Schotter Richtung Waldpädogikzentrum Ahrendsberg. Natürlich bergauf. Vom Pädagogikzenrum ging's weiter zu den Ahrendsberger Klippen. Dort war dann eine kurze Pause fällig.

Als nächstes Ziel wurde der Romkerhaller Wasserfall angesteuert. Dazu musste ich den Jägerstieg runter. Nur hieß es, erstmal zu Fuss. Der erste halbe Kilometer ist für die meisten Biker nicht fahrbar. Schwierigkeitgrad knapp S3. Dazu ist der Jägerstieg im oberen Teil sehr zugewuchert. Nachdem der Trail wieder fahrbar war, ging's weiter zum Wasserfall. Durch das warme Wetter war dieser aber nur noch am tröpfeln. Nach einer weiteren kleinen Pause setzte ich die Fahrt fort und es zog mich zum Grossen Treppenstein. Da ich unbedingt zu den Kästeklippen wollte und die Zeit ein wenig knapp wurde, nahm ich den kurzen Weg. Leider auch wohl den steilsten. 1,4 km über Wurzeln das Bike hochschieben ist kein Spass.

Am Kästehaus angekommen, wollte ich erst wieder eine Pause einlegen, aber ich entschied mich dagegen. DSCI0230Schliesslich lagen die Kästeklippen ja vor mir. Also weiter und Spass haben. Raus kam ich wieder am Romkerhaller Wasserfall. Von dort fuhr ich weiter über einen Forstweg zur Romkestrasse. Von dieser ging's dann über den Kötenweg und Ringweg zum Steinbruch Huneberg. Auf dem Forstweg Hunetal kam dann mal richtig Tempo auf. Endlich ging's wieder bergab. Und ich musste mich ein wenig beeilen, da ich ja rechtzeitig am Bahnhof in Bad Harzburg sein musste. Da kam die schnelle Abfahrt genau richtig.

Weiter musste auf der Strasse Kalbetal. Ich wollte eigentlich nach ein paar Hundert Metern auf einen Forstweg und weiter fahren, dieser war leider gesperrt. Also bin ich bis Torfhaus auf der Strasse gefahren. Was war ich froh, als ich endlich am Salzstieg ankam. Jetzt geht's nur noch bergab. Dachte ich. Der Salzstieg schon, aber der Trail, denn ich eigentlich fahren wollte, existiert nicht mehr. Also erstmal wieder auf die Strasse. von einem Parkplatz machte ich wieder noch ein paar Trails unsicher, bevor es wieder auf die Strasse Richtung Bahnhof ging. 

Dies war wohl eine meiner härtesten Touren, die ich gefahren bin. Nach 50 km Strecke hatte ich bergauf 1900 Höhenmeter vernichtet. Es war zwar sehr anstrengend, hat aber trotzdem Spass gemacht. Allerdings werde ich wohl beim nächsten Mal die eine oder andere Steigung auslassen.

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DSCI0327Am 13. September ging's mal wieder in den Harz. Start war in Ilsenburg, Ziel war der Brocken. Erstmal ging's ein wenig durch Ilsenburg, zur Ilse. Ilse mussten wir unbedingt kennen lernen. An dieser ging's dann erst einmal ein wenig auf dem Bremer Weg entlang. 

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War aber etwas zu verblockt. Also auf die Forstautobahn ausgewichen. Schließlich lagen noch knapp 15 km Strecke bis zum Brocken vor uns.

Mit kurzen Pausen für Foto schiessen ging's dann auf den Gelben Brink. Der war dann doch etwas anstrengend. Ist leider so, wenn man auf den Brocken will, es wird steil. Aber schön sinnig weitergefahren. An der Brockenstrasse wurde dann erstmal eine größere Pause eingelegt. Jetzt fehlten nur noch 240 Höhenmeter bis oben. 

Auf der Brockenstrasse ging's dann erstmal entspannt weiter. Bis zur letzten Kurve. Dann wurd's nochmal steil. Aber es war ja nur 

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noch 1 km bis oben. Jetzt absteigen, never. Bis hierhin sind wir gefahren, also wird der Rest auch gefahren. Also Zähne zusammen und rauf, direkt bis zum Brockenstein

Nachdem wir oben angekommen waren, war erstmal 'ne ausgiebige Pause fällig. Ein wenig Kohlehydrate nachtanken. Dann kam der spassige Teil. Es ging über den Hirtenstieg zurück Richtung Ilsenburg. Da es etwas kühler und bedeckter wurde und leider auch etwas regnete, hatten wir ziemlich freie Fahrt. Also Bremse auf und runter. Eigentlich war geplant, wieder etwas rauf zu den Ilseklippen zu fahren, aber irgendwie waren wir doch ein wenig platt. Also auf dem Forstweg zurück nach Ilsenburg. So hatten wir dann auch knapp 15 km Abfahrt.

Aber was war das? Da mussten wir doch noch einen Trail entdecken. Also hin und mal schauen, wie der wohl ist. Gut so, weil schön flowig. Am Ende kurzer Stop und rätseln, ob man nochmal ein Stück bergauf fährt und den Trail nochmal fährt oder weiter Ilsenburg zum Bahnhof. Schliesslich hatten wir ja noch 4 Stunden Zugfahrt vor uns. Tja, der Trail hat gewonnen. Also noch mal ein Stück rauf und den Trail nochmal gefahren.

Danach ging's dann auf dem Hinweg nach Ilsenburg, möglichst an der Ilse entlang. War alles schön schnell und flowig. Auch wenn der Aufstieg zum Brocken anstrengend war, hat sich's für die Abfahrt gelohnt. War mal wieder ein gelunger Biketag.

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DCAM0332Als ich noch in Freiburg wohnte, fuhr ich jeden Tag meine Hausrunde. Zum warm fahren hatte ich etwa 6km durch die Stadt, bis schauin 00 (20)ich am Sternwaldeck auf die ersten Trails konnte. Ab jetzt ging's bis zum Schauinslandgipfel fast nur bergauf.

Vom Sternwaldeck ging's über Trails zum Brombergsattel. Bis hier waren schon mal 300 Hm vernichtet. Weiter ging's Richtung Rehbergsattel. Und wieder überwiegend über Trails, die meist nur Handtuchbreit waren. Zwischendurch wurde mal ein Forstweg gekreuzt, das war's aber auch schon.

Am Rehbergsattel angekommen, ging's weiter zum Kybfelsen. Als etwas knifflige Hürde war der Einstieg in den Trail. Eine S-förmige Spitzkehre, die mit Wurzeln gespikt war. Hatte man diese bewältigt, ging's durch recht grobe Felsen. War die Steigung vorher noch moderat, so musste ich mich jetzt mit etwa 16% rumärgern. Am Kybfelsen angekommen, waren fast 600 Hm in den Beinen.

Nach einer kurzen Pause (die man sich gönnen sollte) wurde es ein wenig schwierig. Es ging zwar bergab, aber eine sehr steile

schauin 00 (21)Treppe (falls man das so nennen kann) musste bewältigt werden. Dies war teilweise nur durch Hinterrad versetzen möglich. Nach der Treppe konnte man es zwar gut laufen lassen, 
musste aber trotzdem höllisch auf die Felsen aufpassen. Außerdem war es in diesem Abschnitt sehr dunkel.

Sobald die Abfahrt gemeistert war, ging's weiter Richtung Kohlerhau, von dort weiter zur alten Rodelbahn. Ab hier musste der Rest zum Gipfel auf Forstwegen gefahren werden. Auf dem Gipfel angekommen, hatte man ca. 1000 Hm vernichtet und etwas über 20km Strecke hinter sich gelassen (mit durchschnittlich 14% Steigung).

Nach einer kurzen Pause (bei einem leckeren Bierchen) ging's bis Freiburg nur noch bergab. Man hatte die Wahl zwischen Strasse oder Forstweg. Mal bin ich die Strasse gefahren mal den Forstweg. Per Forstweg war zwischendurch mal ein Trail dabei, aber an sonsten hieß es: Finger von der Bremse und laufen lassen. Je nach können waren bis zu 80 km/H drin.


DCAM0311Mitten in der Schwäbischen Alb liegt der Ort Albstadt. Ich war in Albstadt-Ebringen. Da ich auf dem Weg zum Black-Forest-Albstadt (16)Ultra-Bike-Marathon war, machte ich einen Abstecher dorthin, um Bekannte zu besuchen. Da ich das Bike dabei hatte, musste ich natürlich 'ne Runde drehen. 

Erstmal ging's durch den Ort, natürlich rauf. Irgendwann kam ich an einem Schotterweg an - und - es wurde noch steiler. Es dürften wohl knappe 20% gewesen sein. Aber absteigen kam nicht in Frage. Also weiter quälen. Zum Glück waren es nur etwa 300m. Oben angekommen, sah ich denn auch schon einen nette Trail. Sah schön flowig aus, also los. ein paar Wurzeln und größere steine machten den Trail komplett. KNapp 2 km war der Trail lang und machte richtig Spass.

Zurück musste ich aber auch ja noch. Also musste ich ein wenig suchen. GPS hatte ich noch nicht und 'ne Karte auch nciht dabei. Dabei bin ich noch den einen oder anderen Trail gefahren, meist die falsche Richtung. Das letzte Stück musste ich dann über einen gut ausgebauten Wirtschaftsweg fahren. War zwar nicht besonders spannend, aber der Ausblick hat sich gelohnt. 

Leider hatte ich nur ein paar Stunden Zeit, aber die haben Spass gemacht. Auf jeden Fall lohnt sich die Gegend um Albstadt.


deisterTatort: Deister

Tatzeit: 01.06.2014, 12:00 Uhr

Wetter: genau richtig

Aber halt, da fehlt noch wer. Julian und meine Wenigkeit biegen auf den Parkplatz ein und entdecken schon mal Ricardo. UnserIMAG1384 Bikeguide von den Deisterfreunden war auch schon da. Also erst mal ein wenig beschnuppern. Wo bleiben nur Esther und Richard. Anrufen. Aha, haben sich ein wenig verfahren. Mit etwas Verspätung trudeln die beiden auch ein. Bikes aus dem Auto nehmen, alles fahrfertig machen und es kann losgehen.

Als erstes ging es mal bergauf, Richtung Annaturm. Nach ein paar Minuten rauf ging's links auf einen Forstweg, den wir noch ein kurzes Stück entlang fuhren. Dann erst mal ein kurzer Stop. Kurze Erklärung zum Trail (nennt sich 'Ü30') von unserem Guide und dann den Trail runter. Die ersten Meter waren noch recht locker, aber dann: Wurzel an Wurzel. Zum Glück hatte ich am Abend vorher noch eine Gabel mit mehr Federweg eingebaut. Nach kurzer Zeit kam die vom Guide erwähnte Schranke in Sicht. Schade, der Trail war schon zu Ende. Wir wurden an einer Einfahrt an der L401 ausgespuckt. Erstmal 'ne kurze Pause, während unser Guide uns etwas über den nächsten Trail (Teil 2 des Ü30) erzählte.

Was jetzt kam, war Spass pur. Tables, Doubles, Anlieger und Kicker, alles vom feinsten. Machte soviel Laune, das wir den mehrfacham annaturm gefahren sind (hätten wir auch den ganzen restlichen Tag machen können). Nach dem 5. oder 6. mal hieß es aber weiter, wir wollten ja noch ein wenig mehr vom Deister kennen lernen. Dazu mussten wir erstmal wieder zum Parkplatz und dann ging's (leider) rauf zum Annaturm. Nach einer gefühlten Ewigkeit, Flachlandtiroler sind Steigungen ja nicht gewohnt, kamen wir am Turm an. Das Gasthaus am Annaturm kam da genau richtig. Erstmal was hinter die Kiemen, um frisch gestärkt den nächsten Trail unter die Stollen zu nehmen. Diesmal war der 'Ladys Only' dran. Teilweise war's sehr rutschig, aber wieder ein Trail, bei dem richtig Spass aufkommt. Wieder Kicker, Doubles, etc, ein sehr großer Anlieger. Nach dem 'Ladys Only' (warum der so heisst, versteh' ich nicht ganz) quälten wir uns wieder auf 'nem Forstweg rauf, zum nächsten Trail. Leider ist die Zeit schneller vergangen, als wir das wollten. Statt den nächsten Trail zu fahren, sind wir Richtung Parkplatz gefahren, schließlich hatten wir noch etwa 2,5 Stunden Autofahrt vor uns. Auf dem Forstweg konnten wir es dafür mal richtig laufen lassen.

Unser Fazit über den Deister: müssen wir wieder hin. Der Deister ist zwar nicht besonders groß und die Steigungen sind ein wenig nervig, aber die Trails sind erste Sahne. das was wir gefahren sind, glich eher einem Bikepark. Vor allem sind die angelegten Strecken alle legal. Den Deister können wir nur wärmstens empfehlen.

Ein herzliches Danke gilt unserem Guide, das er mit uns so viel Geduld hatte. Auch ein besonderes Danke an die Deisterfreun.de, die mit viel Arbeit und Mühe den Deister in eine Art Bikepark verwandelt haben.


tourNach einer längeren Harz-Abstinenz startete ich vor einiger Zeit meine erste Harz-Tour von Torfhaus aus. Der erste Schock trauf mich bei der Ankunft: "was'n hier los?". Alles vollgeparkt. Aber nach etwas suchen habe ich doch noch ein stilles Plätzchen gefunden.

Dann das übliche Prozedere. Bike ausladen, zusammensetzen, Helm auf und hoffen, daß man nix zu Hause vergessen hat. War aber alles da und so konnte es losgehen.

Zuerst ging es ein Stück an der Straße lang. Das erste Ziel war der Märchenweg. Nach dem überqueren der B4 ging's auchtorfhaus schon in den Märchenweg. Und der Spass kam. Schon auf den ersten Metern bekam ich ein breites Grinsen. Und das war erst der Anfang. Es folgten ca. 2km Wurzel auf Wurzel, Stein auf Stein. Am Ende des Märchenweges folgte ich rechts dem Forstweg. Es ging zwar bergauf, aber zumindest konnte man ein wenig entspannen. Nach ca. 650m ging es in einer steileren Kurve auf den Auerhahnweg. Jetzt noch ein wenig bergauf und dann wieder runter bis zur L504. Einmal rüber und der Spass ging auf dem Magdeburger Weg weiter. Teilweise musste ich mangels Fahrtechnik zwar absteigen, dafür war der für mich fahrbare Teil genug Entschädigung.

Vom Nabentaler Wasserfall ging's weiter entlang des Nabentaler Graben. Schön wolfswarteentspanntes, aber zügiges fahren war angesagt. Es musste einmal die L504 überquert werden und nach ca. 3,5km war wieder aufwärts angesagt. Ziel war der Butterstieg, allerdings wusste ich noch nicht, was mich erwartet. Am Butterstieg angekommen, war ich am überlegen: weiter fahren oder umdrehen? Der Trail ist verdammt steil (ca. 20%) und extrem wurzelig. Aber egal, ich wollte ja rauf zur Wolfswarte. Also waren 1 Stunde Fussmarsch angesagt. Irgendwie konnte ich mich nur schwer begeistern, darum war der Fussmarsch so lang. Am Oberen Bruchbergweg angekommen, konnte ich endlich wieder fahren. Ein paar Meter nach der Altenauer Hütte kam das letzte felsige Steilstück. Also Zähne zusammen und hoch. An der Wolfswarte angekommen, gönnte ich mir eine ausgiebige Pause. Den Anstieg war's auf jeden Fall wert.

Nach der Pause war Spass angesagt. Es ging den Wolfswarter Fußweg runter. Schön felsig und ein Bachbett. Natürlich mit Wasser. Nach ca. 1,5km hieß es einmal die Straße (wieder die L504) überqueren und weiter Richtung Magdeburger Weg. Der wurde gekreuzt, nach kurzer Zeit gings über den Abbegraben. Am Ende ging's, schon wieder, auf die L504 zu. Auf einem recht schmalen Weg fuhr ich an dieser bis zur B4, hielt mich links, und kam wieder in Torfhaus an. Bis auf den Fußmarsch waren es sehr spassige 25km, die ich jedem empfehlen kann.

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trackBei den Dammer Bergen handelt es sich nicht, wie oft vermutet, um ein Gebirge, sondern um eine Endmoränen-Landschaft. Derdamme 01 1 Auflösung der Eiszeit ist dieses kleine, aber feine Bikerevier zu verdanken.

Meine letzte Tour in diesen Gefilden ist nicht besonders lange her. Da diese Tour recht ausgedehnt war, wurde es langsam Zeit für einen Tour-Bericht.

Gestartet wurde vom Parkplatz gegenüber des Schweizer Hof. Erst einmal ging es ein Stück auf dem Radweg entlang, um Richtung Erzbergwerk (Museumsbergwerk) zu kommen. Auf dem Weg dorthin kann man schnelle und flowige Singletrails befahren. Nach dem Bergwerk ging es weiter zum Bergsee, an dessen Ufer etlich Trails liegen. Von dort aus ging es wieder Richtung Strasse. Nach dem diese gekreuzt wurde, ging es überwiegend auf Singletrails Richtung Signalberg. Auf der Tour wurden die Dammer Berge ziemlich kreuz und quer gefahren. Da ich (leider) bisher nicht besonders oft dort gewesen bin, ist eine genauere Beschreibung etwas schwer.

In den Dammer Bergen kann man Singletrail an Singletrail reihen. Forstautobahnen sind eher die Ausnahmen. Auf jeden Fall sind die Dammer Berge einen (oder auch mehrere) Besuch wert.

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Tour 1Das Wiehengebirge erstreckt sich auf ca. 100 km länge von Porta Westfalica über Bad Oeynhausen, Lübbecke bis nach Bramsche. Allgemeinhin wird es als nördlichstes Mittelgebirge Deutschlands bezeichnet. Also wurde es mal Zeit, die Biketauglichkeit zu testen.

Ich startete am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Vom Parkplatz hieß daß erst einmal ein wenig Asphalt. Um auf den Wittekindsweg zu kommen, muss man schon am Anfang eine kurze, aber recht knackige Steigung bezwingen. Auf jedenfall geht’s bis zum Molteturm erst mal bergauf. Von dort wird’s wechselhaft, Rauf, runter, rauf. Zwar sind die Anstiege nicht besonders extrem, aber durch den ständigen, schnellen Wechsel von Steigung und Abfahrt, geht es schon auf die Kondition. Vom Moltketurm geht’s auf dem Wittekindsweg weiter bis zur Wittekindsburg. Dort fuhr ich rechts auf den Parkplatz, von dem ein Trail Richtung Kreuzkirche ab geht. Ab hier kam Spaß auf. Der Trail ist schmal, wurzelig und geht rauf und runter. Mit etwas Geschick kann man den Schwung runter zum rauffahren nutzen. An der Kreuzkirche angekommen, musste ich kurz auf den Wanderweg ausweichen, um hinter der Kirche wieder auf den Trail zu kommen. Nach ca. 1 km geht’s recht steil runter und kreuzt den Wittekindsweg. Hier kommt dann auch eine Schlüsselstelle. Man fährt sehr dicht an einer Felskante lang. Fahrfehler sind hier nicht erwünscht, da es nur Zentimeter zum freien Fall sind. Nachdem diese bewältigt ist, geht’s den Trail ein Stück bergauf, um dann in eine schnelle Abfahrt über zu gehen. Hier sind, je nach Fußgängeraufkommen und Können bis 60 km/h drin. wiehen_2

wiehen_1Der Trail geht in den Wittekindsweg über, auf dem es für die nächsten 700 m weiter geht. Dann geht es rechts wieder in einen Trail. Leider rauf. Anhand der Anlieger sollte man auf Downhiller achten. Jetzt folgen ca. 1,5 km Trailspaß, es wird dann kurz der Wittekindsweg gequert, um eine kleine Trailspielerei mit zu nehmen. Danach noch mal rüber über den Wittekindsweg in den nächsten Trail. Leider zu Fuß. Der Trail ist noch recht neu und steil. Dann geht’s mit dem Trailspaß weiter. Nach etwas über 4 km kommt man auf eine Straße (Zur Lutternschen Egge). Ein wenig links halten, um dann rechts in den Forstweg einzubiegen. Hier sollte man sich eine Pause gönnen, denn es folgen wieder anspruchsvolle Trails.

Es geht weiter mit einem ca. 1 km langem Trail, der sich direkt am Hang entlang schlängelt und auf den Liebesweg führt. Den folgt man ein Stück bergauf, um dann auf den nächsten Trail zu kommen. Es geht links auf den Trail Richtung Wittekindsquelle. Dort kann man sich ein wohlverdientes Bierchen gönnen.

Von hier geht es wieder zurück über die schon gefahrenen Trails. Je nach Kondition fährt man ab der Straße auf dem Wittekindsweg oder den gefahrenen Trails weiter. Ein Stückchen nach der Wittekindsburg biegt man rechts in die Wolfsschlucht ein. Erkennbar an dem Schild 'Lebensgefahr – Betreten auf eigene Gefahr'. Dies ist das letzte Sahnestück der Tour mit ca. 1 km Länge. Der Trail ist schön flowig. Allerdings ist der Trail mit Vorsicht zu geniessen. Man fährt teils sehr dicht am Abhang entlang und muss einige Engstellen passieren. Hat man die Wolfsschlucht bezwungen, kommt man direkt am Kaiser-Wilhelm-Denkmal wieder raus.

Auch wenn die Strecke hin und zurück nur knapp 30 km hat, braucht es ein gehörige Portion Kondition, Konzentration und Fahrtechnik. Es geht im ständigen, kurzen Wechsel rauf und runter. Die Trails sind meist sehr wurzelig oder verlaufen direkt am Hang. Obwohl das Wiehengebirge recht klein ist, hat man jede Menge Spass. Wer sich mit seinem Downhillbike dort hin verirrt, sollte sich sich mit den Lokals zusammen tun, die jede Menge genialer Abfahrten kennen.

Am Wochenende kann das Wiehengebirge sehr überlaufen sein. Die meisten Trails sind nicht offiziell, werden aber geduldet. Auf dem Wittekindsweg und in der Wolfsschlucht sollte gemacht. Zwischen Fußgängern und MTBlern herrscht ein sehr entspanntes Verhältnis.

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